Über uns: Chronik

Vereinschronik, - Wie alles begann


1956

Am 30.10.1956 wird im Obermünsterbräu in Regensburg von einer kleinen Zahl begeisterter Modellflieger und Modellbauer die "Vereinigung der Modellfreunde Regensburg" gegründet. Die Haupttriebfedern für den Zusammenschluß sind Peter Janich und Senior Mico Pusel.
Folgende Ziele werden ins Auge gefaßt :
1. Versicherungsschutz für die aktiven Modellflieger
2. Besuch, Teilnahme und Veranstaltung von Wettbewerben
3. Findung und Erhaltung eines geeigneten Fluggeländes
4. Förderung der Jugend.
Erster Vorsitzender wird bei dieser Gründungsversammlung Ing. Robert Arndt, Stellvertreter Heinz Müller und Schatzmeister Th. Denk.
Bereits bei der erster Versammlung war der Landesreferent des Bayerischen Luftsportverbandes, Herr K.Weber, eingeladen und veranlaßte durch sein Referat den Beitritt zum LVB.



1957

Es findet die erste Modellbau-Ausstellung im Schaufenster der Firma Forchthammer statt, der junge Verein stellt sich der Öffentlichkeit vor.
Der erste Vereinswettbewerb in den Klassen A1-A2-N1-Kl1 und 2 wird durchgeführt. Bei den Bayerischen Meisterschaften im Hangflug in Beratzhausen, erhält der Verein seinen ersten Meister, Gerhard Weigert wird bayerischer Jugendmeister im Hangflug A2
Ebenfalls im Jahr 1957, ein für den jungen Verein erfolgreiches Jahr, wird die Durchführung der 3. Landes-Fesselflug-Meisterschaft am 22.06. nach Regensburg vergeben. Die hervorrgende Organisation hat die Austragung der Oberpfalzmeisterschaft im Fesselflug am 27.10. zur Folge.



1958

Nach dem erfolgreichen Vorjahr atmet der Verein die folgenden Jahre tief, und wie Sie bald feststellen werden, lange durch. Die Hauptaktivitäten konzentrieren sich im nächsten Jahrzehnt auf die Findung und Erhaltung geeigneter Fluggelände.



1960

Wiederkehrende Schwierigkeiten bezüglich Lärmentwicklung der Modellmotoren, künden den Trend zum Schalldämpfer an. Während die Fesselflieger weiterhin auf dem ehemaligen Messerschmitt-Gelände zu Hause sind, sucht die Gruppe der Frei- und Fernlenkflieger nach neuem Gelände. Zunehmend wird auf dem Truppenübungsplatz in Oberhinkofen geflogen.

Fesselflug ist fesseld !?

1963

Aus beruflichen Gründen muß der 1. Vorsitzende nach Landshut umziehen. Er kann deshalb den Verein nicht mehr leiten. Sein Nachfolger wird Ing. Kurt Schnittke.

Wolfram Teichert mit seinem Speed-Fesselflugmodell

1964

Die Errichtung des 1. Eigenheimes des Aero-Clubs, neben dem Hangar des Messerschmittgeländes, ist für die Modellflieger der Anfang für die Wanderschaft, denn ein Nebeneinander von Groß und Klein wird für die Flugsicherheit zunehmend schwieriger. In diesm Jahr stirbt das Gründungsmitglied und Mitinitiator Mico Pusel. Ein schwerer Verlust traf den Verein. Noch heute wird viel über ihn gesprochen, er wurde nie vergessen.



1965

In Oberhinkofen wird der Truppenübungsplatz, der bislang nur unter stiller Duldung von den Modellfliegern benützt werden konnte, nach langen zähen Verhandlungen mit der Standortverwaltung offiziell für den Modellflug zugelassen. Die Auflagen bezüglich Sicherheit und Lärmbelästigung waren streng, aber annehmbar.



1966

Wiederum sollen die Modellflieger von den "Großen Brüdern" verdrängt werden, die vom Messerschmittgelände, wegen Bebauung ebenfalls nach Oberhinkofen ausweichen müssen. Es folgen wieder lange Verhandlungen, schließlich werden wir auf die Südseite des Truppenübungsplatzes verbannt.
Der Raum wird für Motor- und Segelflugmodelle zu klein, die Segelmodellflieger weichen deshalb vermehrt auf die Hänge zwischen Undorf und Deuerling aus.



1967

Der Verein nimmt nun auch in rechtlicher Hinsicht Formen an. Am 31.10. wird er unter der Nummer 29 in das Vereinsregister des Registergerichts Regensburg eingetragen und trägt seit dem den Zusatz "e.V."



1968

Für die Segler kann endlich ein hervorragendes Hangfluggelände nahe bei Deuerling angepachtet werden. Hier hat man nun eine Bleibe gefunden, die auch für die Zukunft der Seglerabteilung, durch optimale Bedingungen richtungsweisend war.



1969

Die Schwierigkeiten in Oberhinkofen nehmen zu. Die Motorflieger sind wieder mal dabei, nach Ausweichplätzten Ausschau zu halten. Noch steht auch das Gelände Radarstation zu Verfügung, das allerdings nur bedingt benutzt werden kann und keinesfalls den Anforderungen entspricht. Die etablierten Segler kennen diese Sorgen nicht mehr, alljährlich führen sie nun auf dem neuen Gelände Vereins- und Pokalfliegen durch.



1971

Der erste noch bescheidene Schauflugtag wird am 03.10. auf dem noch verbliebenen Platz in Oberhinkofen veranstaltet. Dies ruft schärfsten Protest bei der Stadtverwaltung hervor.



1972

Aus organisatorischen Gründen wird der Modellflugbetrieb in Oberhinkofen endgültig verboten. Die Motorflieger irren wieder mal durch die Gegend und weichen zunächst auf eine Wiese bei Scheuer aus. Die ist jedoch auch nur eine Notlösung.



1973

Raimund Kemmeter wird zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt. Er übernimmt den Verein mit ca. 40 Mitgliedern. Ein neuer Anfang, durch die Anmietung einer Wiese bei Mangolding ist gemacht. Ausschlaggebend war dabei die Fürsprache unseres Gönners und Freundes Herrn Dipl.Landwirt Josef Bosch, dessen Sohn "Bibi" eifriger Modellkunstflieger bei uns ist.



1974

In Mangolding wird eine befestigte Startbahn mit einer Länge von 100 und einer Breite von 5m angelegt. Eine Absperrung wird errichtet, ein Senderhäuschen gebaut. Der Platz bietet nunmehr hervorragende Bedingungen. Erstmals wird ein für alle Beteiligten befriedigener Schauflugtag abgehalten. Unser schöner Platz lockt bereits ca.50 auswärtige Piloten an. Ein großer Erfolg für den Verein, die Regensburger Schauflugtage sind inzwischen Tradition geworden und die "Superpiloten" der Schauflugszene sind gerne bei uns. Die Regensburger Bevölkerung nimmt großen Anteil daran.
Die schönen Flugplätze in Deuerling und Mangolding steigern mit Vehemenz die Popularität des Vereins. Die Mitgliederzahl ist inzwischen auf über 80 gestiegen.



1975

120 Mitglieder hat der Verein nun. Allmählich wird daraus ein "Großunternehmen". Im Dezember wird eine neue Vorstandschaft gewählt.
1. Vorsitzender : Otto Fr. Lutzeier
2. Vorsitzender : Clemens Kraus
Geschäftsführer : Wolfram Teichert
Schriftführer : Peter Lessner
Abteilungsleiter Motorflug - Mangolding : Richard Lachmayr
Abteilungsleiter Segelflug - Deuerling : Friedrich Waider



1976

Bisher waren nur die aktiven Wettbewerbsflieger beim Luftsportverband registriert. Einstimmig wurde beschlossen, gemäß Satzung des LVB alle Mitglieder beim LVB zu melden. Damit war ein für allemal die Versicherungsfrage gelöst. Erleichtert hat uns den Entschluß eine neue Beitragsregelung des LVB für sogenannte "korrespondierende Modellflieger".
Zur Intensivierung der Jugendarbeit stellt Clemens Kraus einen Bastelraum zur Verfügung, unter seiner Leitung werden Baulehrgänge abgehalten und er steht von nun an der Jugend mit Rat und Tat vorbildlich zur Verfügung.



1977

Bei der Jahreshauptversammlung, am 17. Januar wird eine neue Satzung verabschiedet, die in Abstimmung mit dem Registergericht den gesetzlichen Vorschriften über das Vereinsrecht in allem Punkten voll entspricht. Der Verein benennt seine ersten Ehrenmitglieder : Robert Arndt, Kurt Schnittke und Josef Bosch. Es wird beschlossen, eine Blockhütte in Mangolding zu errichten. In Schierling hat sich eine Modellfliegergruppe gebildet, die einen eigenen Flugplatz errichtet. Diese Freunde schließen sich organisatorisch und versicherungstechnisch dem Verein an. Mit großem Erfolg veranstalten wir einen Fliegerball. Auch dies sollte zur Tradition werden, leider verflachte das Interesse in den Folgejahren; heute feieren wir noch im kleinen Kreise Fasching.



1978

Oskar Kraus übernimmt die Leitung der Seglerabteilung.
Neues Ehrenmitglied wird Wolfram Teichert.
Die ersten Ehrenabzeichen für 20jährige Mitgliedschaft (Gold) und 10jähriger Mitgliedschaft (Silber) werden verliehen.



1979

2. Vorsitzender wird Franz Lautenschlager. Geschäftsführer ist nunmehr Karl Kinader, Clemens Kraus widmet sich ausschließlich der Jugendarbeit und wird Jugendleiter.
Die Segler-Wettbewerbsmannschaft erreicht den Aufstieg in die Bundesliga.
Die Schauflugstaffel der Regensburger Modellfreunde erwirbt auf Flugtagen in ganz Bayern großes Ansehen.
Erstmals wird eine Weihnachtsfeier als Familenfest der Modellflieger abgehalten. Diese Veranstaltung findet inzwischen großen Anklang und wurde zum Höhepunkt des gesellschaftlichen Vereinslebens.
Nach langen, schwierigen Genehmigungsverfahren konnte die Blockhütte in Mangolding errichtet werden. Die Einweihung fand im internen Keis beim Neujahrsfliegen statt.




1980

Ein schwerer Schlag trifft den Verein !
Unser Blockhaus wird bereits kurz nach Fertigstellung, vermutlich durch Brandstiftung, vollkommen vernichtet.
Der Wiederaufbau, diesmal in Betonbauweise, wird beschlossen. Die Mitgliederzahl steigt auf 180. Durch Krankheit scheidet der 2.Vorsitzende Franz Lautenschlager aus. Kommisarisch wird Toni Holzapfel als sein Nachfolger gewählt.
Die Hubschrauber-Piloten werden immer mehr, als Abteilungsleiter fungiert Josef Brandl.
Das Gelände in Deuerling war zwischenzeitlich gewechselt worden. Um auch dort eine Unterkunft bei schlechtem Wetter zu schaffen, wird ein gebrauchter Bauwagen platziert und mit viel Eigenarbeit zu einer gemütlichen Bleibe ausgebaut.



1981

Unser Jubiläumsjahr, Seit 25 Jahre besteht der Verein. Der Verein zählt bis Mitte des Jahres 200 Mitglieder.
Eine stattliche Interessengemeinschaft. Durch die Mitgliedschaft im BLSV sind wir nun auch im Sportgeschehen der Stadt Regensburg voll integriert.
Ende Juni wurde in Deuerling der 2. Teilwettbewerb zur Bayerischen Meisterschaft Klasse RC IV E des LVB durchgeführt. Die Vergabe dieses offiziellen Wettbewerbs nach Regensburg freute uns besonders, konnte doch dadurch im Jubiläumsjahr an die Erfolge im Jahre 1957 angeknüft werden. Unser großer Schauflugtag am 12. und 13.September, verbunden mit einem Festabend wird sicherlich ein Höhepunkt in der Geschichte der Vereinigung der Modellfreude Regensburg e.V.



1982



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1998

Fridolin Niederhuber wird neuer Abteilungsleiter Motorflug. Höhepunkt dieses Jahres ist im August das 2.Deutsche Treffen für mehrmotorige Großmodelle. Tolles Wetter und ca. 3000 Zuschauer lassen dieses Fest zu einem noch nie dagewesen Erfolg werden.



1999

Der langjährige 1. Vorstand Richard Lachmayr steht für eine Neukandidatur nicht mehr zur Verfügung. Sein Nachfolger wird Edgar Goldbach als 1.Vorstand, als stellvertretender Vorstand wird Christian Hartl gewählt.
Auf dem Modellflugplatz bei Mangolding findet in den Pfingstferien eine Jugendfreizeit der Stadt Regensburg statt, bei der sich interresierte Jugendliche beim Steuern von Modellen versuchen können.
Unser Vereinsmitglied Stefan Fink wird zum 3. mal in Folge Deutscher Meister in der Motorkunstflugklasse F3A, und erstmalig Deutscher Meister im Elektrokunstflug F5A.



2000





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